Zellversorgung
Mikro- und Makronährstoffe
Unsere Zellen werden versorgt von Mikro- und Makronährstoffen, Polyphenole genannt. Hier setzt die Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer an.
Die Themen im Einzelnen:
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Die Versorgung
Die Versorgung mit Polyphenolkombinationsextrakten (in diesem Falle mit Originalrezepturen nach Dr. med. Heinrich Kremer) stellt einen Teilaspekt der Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer dar.
Bei diesen Rezepturen handelt es sich um eine adjuvante Versorgung mit essentiellen Mikro- und Makronährstoffen, wobei die meisten Polyphenole als Extakte eingesetzt werden, wobei es sich um isolierte Hochkonzentrate handelt.
Nach Dr. Heinrich Kremer wurden diese Kombinationen auf Grund sich ergänzender und unterstützender Synergieeffekte erstellt, um primär die systemische Mitochondrienfunktion zu unterstützen bzw. verbessern.
Ployphenole werden zu den sekundären Pflanzenstoffen gerechnet.
Prinzipiell gilt im Rahmen der Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer, dass alle Therapieverläufe labormedizinisch kontrolliert werden sollten, um den Therapieverlauf und die Therapiekontrolle optimieren und planen zu können.
Gleiches gilt auch für den Einsatz von Vitaminen, Heilpilzen und allen anderen biologischen, die Mitochondrienfunktion und -struktur unterstützenden oder regenerierenden Präparaten.
Polyphenole, aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie.
Wirkung
Polyphenole sind aromatische Verbindungen, die zwei oder mehr direkt an den aromatischen Ring gebundene Hydroxylgruppen enthalten und zu den sekundären Pflanzenstoffen gerechnet werden. Natürliche Polyphenole kommen in Pflanzen als bioaktive Substanzen wie Farbstoffe (Flavonoide, Anthocyane), Geschmacksstoffe und Gerbsäuren (Tannine) vor. Sie sollen die Pflanze vor Fraßfeinden schützen oder durch ihre Farbe Insekten zur Bestäubung anlocken.Plolyphenole wirken unter anderem entzündungshemmend und krebsvorbeugend. Im Rahmen verschiedener Studien mit Polyphenolen wurde ein gehemmtes Wachstum von Krebszellen in der Brustdrüse, Lunge, Haut, dem Darm und der Prostata beobachtet (Lansky 2007). Flavonoide und Anthocyane schützen Körperzellen vor freien Radikalen und verlangsamen die Zelloxidation. Sie vermindern die Fettablagerungen (Plaques) in den Blutgefäßen und beugen damit der Arteriosklerose vor. So reduzierte sich die Dicke der inneren Gefäßwand der Arteria carotis bei Patienten mit Arteriosklerose nach einjähriger Anwendung einer Granatapfelzubereitung um 30 %, während sie in der Kontrollgruppe um 9 % zunahm (Aviram 2004). Weiterhin konnte in einer Studie vom Vanderbilt University Medical Center nachgewiesen werden, dass bei regelmäßigem Fruchtsaftkonsum das Risiko für eine Alzheimererkrankung um bis zu 76 % gesenkt werden kann, wofür ebenfalls Polyphenole verantwortlich gemacht werden.
Gleichzeitig können sich Polyphenole aus pflanzlicher Nahrung an Verdauungsenzyme binden und so die Nährstoffaufnahme im Darm vermindern. Beim gesunden Menschen verhindern die im Speichel enthaltenen prolinreichen Proteine diese Wirkung, indem sie einen im Verdauungstrakt stabilen Komplex mit den Polyphenolen bilden.
Polyphenole lassen sich mit Eisen(III)-Chlorid-Lösungen nachweisen. Sie reagieren mit Eisen(III)-Ionen zu grün bis blau gefärbten Komplexverbindungen.
Literatur und weiterführende Quellen, Bonnie Tay Yen Ping: Chemical constituents of Garcinia mangostana, G. Parvifolia, G. griffiti, and G. diversifolia (Guttifera e) and their biological activities. Dissertation from University Putra Malaysia (1996) , Chanarat P., Chanarat N., Fikojara M., Nagumo T: Immunopharmacological activity of polysaccharide from the pericarp of mangosteen garcinia; phagocytic intracellular killing activities. J Med Assoc Thai,1 : S. 149-154 (1997), Chen S.X., Wan M. und Loh B.N: Active constituents against HIV-1 protease from Garcinia mangostana, Planta Med, 1996 Aug;62(4): S. 381-382. , Dahanukar et al.: Pharmacology of Medical Plants and Natural Products, Indian Journal of Pharmacology, S. 96 (2000).
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Polyphenole“
Vitalstoffmangel
Mineralstoff-, Spurenelement- und Vitaminmangel
Der labormedizinisch-kontrollierte Ausgleich von Spurenelement- und Mineralstoffdefiziten ist Teil des Cellsymbiosistherapie®-Konzeptes nach Dr. med. Heinrich Kremer.
Die Themen im Einzelnen:
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Aufgaben der Vitalstoffe
Mineralstoffe wie u.a. Magnesium, Calcium, Kalium, Kupfer, Zink, Selen, Q10 sowie Spurenelemente wie Mangan, Chrom, Molybdän und Vitamine wie Vitamin A, die B- Vitaminreihe, C, E, D, K, sind für die Aufrechterhaltung und Stabilisierung fast aller Funktionsabläufe und deren Stabilisierung des menschlichen Organismus und seiner Gesundheit von mit entscheidender Bedeutung. Sie spielen z. B. eine bedeutende Rolle bei der Regulierung und Steuerung.
- Der Zellatmung und somit Energiegewinnung und Nutzung von Sauerstoff der Mitochondrien, demnach der unterschiedlichen Stoffwechsel- und Arbeitsleistungen aller Organsysteme.
- Der Herz-Kreislauffunktion
- Des Immunsystems
- Des Nervensystems
- Der Muskelfunktion
- Des Knochensystems
- Des Verdauungssystems
- Der Zellentgiftung
- Der Nierenfunktion
- Der Schleimhautfunktion
- Der Nahrungsverwertung und -nutzung
- Der Blutzuckernutzung und -verwertung
Mangelerscheinungen
Ein Mangel durch zu geringen Konsum, vermehrten Verbrauch bei körperlicher oder mentaler Belastung oder gestörte Resorption (Aufnahme) durch geschädigte Darmschleimhäute oder reduzierte Verdauungsleistung kann zu Störungen und Regenerationsschwächen wie Erkrankungen dieser Organsysteme führen.
Beispiel Eisenmangel
Eisen ist in unserem Körper der entscheidende Faktor für den Transport von Sauerstoff.
Ohne Eisen ist kein Sauerstofftransport möglich, was mit dem Überleben nicht vereinbar ist. In der Medizin wird der Eisentherapie (aber auch der Therapie obig genannter Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine) nach meiner Meinung nicht immer genügend Bedeutung zugemessen, und vor allem scheint Uneinigkeit zu herrschen, wann und wie Eisen verabreicht werden sollte. In der Regel wird Eisen nur dann gegeben, wenn es zu einem Abfall des Hämoglobins (Eisen-Eiweißverbindung) oder einem Mangel an roten Blutkörperchen gekommen ist, die selbst Eisen speichern können.
Meiner Erfahrung nach wird selten ein Wert bestimmt, anhand dessen erkannt werden kann, ob im Organismus genügend Eisenreserven gespeichert werden. Dieser Wert heißt Ferritin.
Interessant ist die Tatsache, dass ich bei ca. 12 bis 15 von 20 Routineblutuntersuchungen bei Patienten, die mit bis dahin nicht klar abgegrenzten Gründen eines Erschöpfungszustandes, Immunsystemschwächen, Konzentrationsstörungen, Antriebsschwäche oder Infektanfälligkeit und keiner Tumorerkrankung meine Praxis aufsuchen, einen Ferritinmangel feststelle, oder zumindest einen nur unteren Grenzwert bei der Laboranalytik erreichen (Dies gilt auch nicht selten für etliche der oben genannten Mineralien und Vitamine).
Dies bedeutet, dass der Eisenspeicher leer ist oder nicht voll genug. Parallel dazu finden wir bei fast allen zumindest fortgeschritteneren Tumorpatienten einen Eisenmangel und Hämoglobinmangel.
Die Frage, die sich hier stellt, ist die, ob zuerst der jahrelange Eisenmangel vorhanden ist oder zuerst sich der Krebs entwickelt und den Eisenmangel nach sich zieht.
Folgen von Eisenmangel
Langjähriger oder sogar jahrzehntelanger Eisenmangel stört die Blut- und Abwehrzellbildung und kann u.a. dadurch geringere Resistenz gegen Infektionen und Tumorzellen, aber auch eine systemische reduzierte Regeneration verursachen. Außerdem finden wir bei vielen Abwehr schwachen Patienten mit wiederholten bakteriellen oder viralen Infekten nicht selten einen Ferritinmangel oder zumindest nur untere Grenzwerte. Ebenso bei dem chronischen Erschöpfungssyndrom. Die dann häufig gegebenen Eisentabletten können manchmal Verstopfung oder andere Magendarmprobleme verursachen, so dass immer häufiger die intravenöse Eisentherapie eingesetzt wird. Natürlich darf Eisen nicht willkürlich gegeben werden, sondern nach strenger vorheriger Untersuchung auf eine Mangelsituation. Genauso sollte nach vier bis spätestens achtmaliger Gabe der Ferritinwert kontrolliert werden, da zuviel an Eisen toxisch wirkt.
Ursachen von Eisenmangel
Noch wichtiger ist jedoch die Ursache für einen festgestellten Eisenmangel zu ergründen. Es kommen unter anderem in Frage:
- Störungen der Mitochondrien
- Zu geringe Eisenaufnahme bei z.B. vegetarischer Ernährung
- Gestörte Aufnahme bei geschädigten Darmschleimhäuten (Stuhlanalyse sinnvoll)
- Innere so genannte Sickerblutungen bei Tumorerkrankungen (Blutanalysen auf Tumormarker und Darmspiegelung sinnvoll und weitere so genannte differential diagnostische Abklärung)
- Eisenverluste durch verstärkte Menstruation bei Frauen
- Vermehrter Verbrauch bei z.B. sportlicher Überlastung
- Darmblutungen bei Darmschleimhautentzündungen
Mangeldiagnostik
Bei der Laborblutuntersuchung auf Defizite müssen Grundregeln für eine korrekt durchgeführte Analytik beachtet und umgesetzt werden, wie z.B.
- Die Kanüle, die für die Blutabnahme verwendet wird muss groß genug sein und die Blutabnahme muss langsam erfolgen, ansonsten können die Blutzellen geschädigt oder zerstört werden, wobei es zur Freisetzung von Mineralien aus den Blutzellen heraus kommen kann, was dann zu hohen Serumwerten der Mineralien wie Kalium und Magnesium führen kann. Dies führt zu so genannten falsch normalen Ergebnissen, was bedeutet, dass auf Grund der durch die Zerstörung der Blutzellen freigesetzten Mineralien diese in den flüssigen Anteilen des Blutes ansteigen. Besser sind hier Blutanalysen bei denen die Mineralien intrazellulär (in den Zellen) gemessen werden
- Das abgenommene Blut muss nach der Blutabnahme bei korrekter Temperatur gelagert werden. Dies ist oft Zimmertemperatur, es gibt aber auch Analysen bei denen die Laborprobe sogar eingefroren werden muss.
- Das Blut muss auf schnellstem WEGE in das durchführende Labor transportiert werden, denn je länger der Transport umso größer die Gefahr, dass Zellen des Blutes sterben oder geschädigt werden und es zu obig beschriebenen Phänomenen und somit Falschdiagnosen und somit Falschtherapie kommen kann. Wir nutzen in der eigenen Praxis einen Kurierdienst, welcher die Laborproben abholt und auf direktem Wege dem Labor zustellt.
- Die korrekte Verwendung von unterschiedlichen Transport- bzw. Blutröhrchen. Unterschiedliche Analysen bedürfen spezifischer Abnahmesysteme. Die korrekte Aufbereitung der Blutprobe: Nach der Blutentnahme muss, je nach angeforderter Untersuchung, die Probe z.B. zentrifugiert werden. Dabei wird die Probe in eine Schleuderkammer gegeben und bei 3000 bis 4500 Umdrehungen für 10 bis 15 Minuten geschleudert. Dabei kommt es also vor dem Versand zu einer Abtrennung von flüssigen und festen Bestandteilen, danach werden die flüssigen (Serum genannt) Anteile getrennt abgefüllt.
®Copyright by HP Ralf Meyer.
Für die freundliche Erlaubnis zu Veröffentlichung der Texte danken wir Herrn Ralf Meyer, Inhaber der Praxis für Präventiv und Komplementärmedizin in Pirmasens.
Die in diesem Artikel getroffenen Aussagen sind Teilaspekte der Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer und werden von der allgemein anerkannten und herrschenden schulischen Lehrmeinung (Wissenschaft) nicht anerkannt.
Bitte beachten Sie:
Alle hier vorgestellten Diagnose- und Behandlungsmethoden sind Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten Verfahren beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der jeweiligen Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werden.